Mille Feuilles……..? Ja, das sind so die 1000 und 1000e der Blätter im Blätterwald. Die es allen Unkenrufen der Printmedien über ihre Zurückdrängung hinter die Online-Welt der Medien noch immer gibt. Und zwar zum Glück. Die meisten sind dem Zeitgeist und dem Wettbewerb Tribut zollend durchaus ebenso online vertreten. Und es lohnt sich, auch dort immer mal zu “blättern”, vor allem, wenn sie Foren und Communities damit verbunden anbieten. Printausgaben ihrer Magazine enthalten dennoch eben oft mehr als den Online-Content. Und – so mein persönlicher Geschmack – sind auch nicht ganz ersetzbar. Wie bei Büchern geniesse ich ihre Lektüre eben nicht nur vor dem PC-Screen, sondern auch gemütlich zum Tee oder Kaffee blätternd, beim Spa-Tag, wenn ich unterwegs bin und zwischen Terminen oder während Flug und Bahnfahrt. Und als Food&Fotofetishista liebe ich gute Fotos und Prints der Rezepte, die bei mir im Archiv landen können. Selbst wenn ich sie auch online als Druckversion finden kann und ausdrucken. Eine Zeitschrift, die ich vor ein paar Jahren – nein, eben nicht online, sondern im Wartezimmer meines Hausarztes – entdeckte, ist “Wohnen und Garten”. Sie hat Suchtpotential. Darauf hat mein Hausarzt im Wartezimmer nicht hingewiesen, es sei ihm verziehen. Ich geniesse sie samt anderen darin zu findenen Rezepten, bei denen die Augen und der Gusto die Seele baumeln lassen können, seither regelmässig. Und zugegeben: widerstandslos süchtig.
Heute erscheint das Heft Februar 2010 von “Wohnen und Garten” im Handel.

Bildquelle: Wohnen und Garten <click>
Unter anderem mit einem Beitrag über eine florale und nordische Verbindung von Blumen und skandinavischen Möbeln, die es Jan und Stefanie Rathjens angetan haben und die man in ihrem Laden in Schleswig-Holstein findet. “Ein Haus in Hampstead” erzählt in einem weiteren Beitrag über ein altes edwardianisches Haus und die Familie Lawrence und ihre 5 Kinder, die darin ihr Traumdomizil gefunden haben. Schmankerlmässig gelüstelt das Heft mit Leckerbissen aus der Faschingssaison und zudem mit Rezepten zu einem viel zu oft verschmähtem Getreide – Hafer . Und im Garten von Lijke Schat kann man augenschmausend in Narzissen, Lenzrosen, Tulpen und Traubenhyazinthen versinken. Nehmen Sie sich doch einfach einmal eine schöne Stunde Zeit mit einer Kanne Tee an den zwar schon wieder heller werdenden Tagen, die aber noch so herrlich zuhause heimelig zu geniessen sind und blättern’s doch mal in diesen und in vielen weiteren Themen des Heftes. Ich geniesse die jeweils neuen Hefte besonders gern nach dem Markttag am Freitag oder Samstag nachmittags, wenn alles draussen eingekauft und erledigt ist, die Arbeit der Woche hinter mir liegt. Dann blättert man sich bei den Beiträgen dieser Hefte von Blatt zu Blatt, von Bild zu Bild, stimmungsvoll aus dem Tempos der Arbeitswochentage so ganz unmerklich in den Ausklang der Woche und in den immer mehr zur Ruhe kommenden Einklang des Wochenendes und der Wochenendlaune und -erholung. Kleine Inseln. Genau die richtige kleine Pause, bevor man dann mit Lust und Muße und bester Laune mit Familie, Freunden oder eben einfach so was Leckeres mit den Marktzutaten zaubert und gemeinsam geniesst.

Zum Tea at Five o’Clock
Und wenn Sie zu der Kanne Tee Lust auf etwas zum Naschen haben, dann hätte ich da auch noch einen Tip für Sie. Schnell, unkompliziert und sehr lecker.
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