Welcome………..bei Lizchen’s Büchersofa

Besuch auf dem Sofa © Liz Collet

Besuch auf dem Sofa © Liz Collet

Lizchens Büchersofa……?

Das gibt es. Nicht nur virtuell.

Und real mehr als eins. Aber es gibt ein Lieblingsbüchersofa. Auch hier im Blauen Land, wo ich viele Jahre lang meine Winterferien verbrachte und seit nun rund 2 Jahren auch lebe, arbeite, lese und kritzle – über §§-Zwirbeleien, Schmankerl, zu denen nicht nur Suppenhaferl und deren Inhalt gehören, sndern auch Kräuter und Gewürze, Pasta und Passionen , über den frühmorgendlich Unersetzlichen (Espresso, Kaffee und Tee und Schokolade) und dazu und vieles andere, nicht nur Bäriges und „Runde Sachen“, auch fotografiere, seit ich meine Isarmetropole gegen die Staffelseemetropole eintauschte.

In der Isarmetropole gab es neben dem (im Bild mit Katzen-Begrüssungsbesuch in der neuen „kleinen Lindenburg“ zu sehendem) italienischen Prachtstück eines rund 2,2 m langen und rund 1 m tiefen Sofas im Wohnbereich zuhause sogar mehrere von „Lizchens Lesesofas“:

Im Office am Nymphenburger Canale eines im dortigen Arbeitszimmer, weil ich es mag, nicht nur am Schreibtisch zu sitzen, selbst wenn ich von dort einen herrlichen Ausblick auf den Schlosskanal und den Hubertusbrunnen hatte. Aber für viele Arbeiten, die man als Jurist an einem Arbeitstag weit vor 9 Uhr und bis weit nach 17 Uhr nun mal zu tun hat, ist ein Wechsel nicht nur für den Rücken, sondern auch die gute Laune bei der Arbeit simpel und hilfreich. Hunderte von Seiten Literatur für Gutachten oder Drehbücher für Medien- und Verlagsmandate zu lesen müssen nicht am Schreibtisch geblättert werden.

Und so verhielt es sich auch im Arbeitszimmer zuhause. Dort fanden sich sogar drei Sofas. Im Arbeitszimmer, der Bibliothek und im Wohnraum.

Irgendwann verlegte ich Office vom Canale und die heimische Burg allesamt unter ein Dach und trennte mich von zwei kleineren Sofas.

Und diese beiden blieben und zogen auch mit mir hierher ins Blaue Land an den Staffelsee um. War das kleinere Sofa noch über das Treppenhaus der nun neuen kleineren Burg zu bewegen – das italienische Prachtstück mit seinen rund 2,20 Länge liess schon in München beim Weg abwärts aus dem dritten Stockwerk ahnen, dass es aufwärts noch Hürden mit sich bringen sollte.

Aber um nichts in der Welt wäre ich bereit gewesen, das 20 Jahre alte und original aus Italien seinerzeit importierte Stück aufzugeben, das damals auf Bestellung für mich gewarbeitet worden war und mich seither begleitete. Es ist eines der Möbel, die eine Geschichte haben, wie und wo ich sie entdeckte und wie sie zu mir kamen und was sie durch die Zeiten mit mir bewegte. Jeder von Ihnen kennt solche Lieblingsstücke, bei denen es nicht so wichtig ist, ob sie preiswert, vom Flohmarkt oder von Oma oder teuer und lang erspart gekauft waren. Und Sie wissen, was ich meine.

Und dann wäre dieses Sofa im Blauen Land doch die schmale Treppe nicht mehr bis unter’s Dach der Burg gekommen, nicht mal mit den stärksten Männern. Zu enge Kurve, zu schwer, keine Tricks hätten beim Heben über Treppen und Geländer eine Lösung gebracht.

Da tauchten ein paar nette Engel auf. In Latzhosen. Und mein italienisches Herzensstück wurde kurzerhand mit den Worten „das machen wir mit einer Leiter und ein paar Gurten“ von aussen am Haus von zauberhaften Handwerkern heraufgezogen, die zufällig gerade bei Nachbarn Renovierungen erledigten.

Und auch beim Umzug unlängst aus der Wohnung nahe am Murnauer Moos in „die kleine Lindenburg“ unweit der „echten“ Lindenburg, einem Anwesen in Murnau nahe bei den vier alten „Gerichtslinden“ mit ihrer historischen Bedeutung für den Markt Murnau gelang es, das italienische Sofa mit hilfreichen Händen und über Balkon und das Dach eines Nebengebäudes mit einziehen zu lassen.

Und so musste es kein profanes Ende als Brennholz finden, sondern leistet mir weiter Freude, als einer der Lieblingsplätze zum Lesen. Erst mit Blick auf die Hänge oberhalb des Murnauer Mooses im Blauen Land, nun in den Garten, auf Obstbäume , viel Grün und Blumen und ein paar Spitzerln von Alpspitze und Ettaler Mandl.

Im Office war es immer angenehm, weil für einen Menschen, der neben den Terminen bei Gericht und in Verhandlungen oder auf Tagungen nun einmal berufsbedingt viel Zeit am Schreibtisch verbringt, der gelegentliche Wechsel zum Lesen von Akten und Bücher, beim Fertigen von Diktaten mit Diktiergerät zwischen Schreibtischstuhl und Sofa recht angenehm ist. Aber auch weil – wie ich mir der Zeit erkannte – manche Gespräche mit Gesprächspartnern den Schreibtisch dazwischen brauchen und manche ohne den Schreibtisch zwischen Klient und Berater oder Anwalt leichter sind.

Und zuhause, in meiner „privaten Burg“, ist das Lesesofa mit dem Beistelltisch und den dortigen Bücherstapeln und neben den Bücherschränken ohnehin von jeher der Platz für die behagliche Lese- und auch Vorlesestunde und so manche nette Stunde auch mit netten Menschen zum Ratschen, Schnacken und Klönen. Genau genommen gibt es noch zwei weitere Sofas im Haus. Aber eines ist – auch für den besten meiner Söhne – immer schon meine Lesesofaecke und die, wo man auch manches von der Seele und vom Herzen plaudern konnte und kann. Aller Art.

Irgendwie war und ist das Lesesofa ein sehr zentraler Anlaufpunkt. Obwohl – ohne Widerspruch dazu – gleichzeitig auch einer meiner eigenen Ruhepunkte.

Ganz nebenbei eben auch für den eigentlichen Zweck: Als Leseecke.

Wie sonst als eben „Lizchens Büchersofa“ hätte also mein Blog rund um Bücher und mille feuilles…. 1000 und 1000e Seiten heissen sollen. Und das reicht als Zahl kaum aus. Es werden tatsächlich in meinem bisherigen Leben eher ein paar Millionen Seiten gewesen sein. Für jemanden, der leichterhand schon als Kind rund 700 Seiten in 1-2 Tagen wegschmökern konnte und noch immer nicht lesefuttersatt war, kommt einiges zusammen.

Gelesen habe ich seit ich 5 war. Und die Liebe zu Büchern ist geblieben. Bei beruflichem wie privatem Lesefutter. Für mich unbegreiflich, dass und wie wenig manche Menschen gern lesen. Aber jedem das Seine. Nichts hat – in meinen Augen und auch nach meiner privaten wie beruflichen Erfahrung – Menschen so viel geschenkt an Freiheit, Fähigkeit, die eigenen Rechte wahrnzunehmen, sich aus Abhängigkeiten frei zu machen, wie der Zugang zu Wissen und damit in allererster Linie über das Lesen. Sich etwas erzählen zu lassen, kann schön sein. Wenn man Kindern Geschichten vorliest oder erzählt. Aber wer darauf warten muss, mehr Geschichten erzählt zu bekommen, ist abhängig. Bilder sind wunderbar in ihrer Sprache und Ausdrucksfähigkeit. Und dennoch schon lange jeder Manipulation zugänglich. Geschriebenes Wort, lesbares Wort kann nicht weniger manipulieren. Aber je mehr und vielfältiger bei beidem der Zugang und das ist, was man über Sehen, Lesen und Wissen damit erlangt, umso unabhängiger und eigenständiger kann man sich ein Bild machen und eine Meinung bilden. Und sie auch vertreten. Besser vertreten. Erfolgreicher vertreten. Lesen …………ist eines der grundlegendsten Dinge für Demokratie. Rechtsstaat. Und …………Bürgerrechte. Und Freiheit.

Wer heute lieber auf Tablets, Computer, Smartphone, Kindles usw zugreift, hat schnell viele Informationen griffbereit. Natürlich auch Bücher. Ganze Bibliotheken.

Ohne Strom, Energie, Battterie, Akku kann er darauf allerdings nicht zugreifen. Und online nicht auf- und abrufen, was er lesen will.

Diese Medien sind eine Bereicherung. Für mich aber kein vollständiger Ersatz, nicht ersatzlos überzeugende Alternative zu den Büchern, die in Händen, beim Blättern, im Zugriff – im wahrsten Sinne des Wortes – auch spürbar machen, was Bücher an Reichtum bedeuten. Sie begreifen und nach ihnen greifen zu können, kinderleicht heute. Wo sie noch vor kaum 100 Jahren bei weitem nicht für jeden näher als die Sterne lagen. Unerreichbar.

Und spätestens dann, wenn Menschen selbst für Bücher und andere Publikationen schreiben oder illustrieren (beides durfte ich bereits und weiss daher darum, wie Autoren sich fühlen, deren Buch in DRUCK- und nicht nur eBook-Form im Handel zu kaufen und finden ist), spüren sie mit der Freude, diese dann in Händen zu halten, im wahrsten Sinne zu be.GREIF.en, wie sich das anfühlt und anders, als es auf einem Screen lesen und sehen zu können. Es im Regal sehen und stehen sehen zu können, es anderen in die Hand zu geben ……..in Händen anderer sehen zu können, die darin lesen. Nicht nur ein Smartphone oder Tablet in Händen anderer.

Aber über Bücher und in welcher Form sie heute zu sehen, lesen und zu haben sind, darüber an späterer Stelle sicher noch mehr.

Und die Leserin auf Lizchens Lesesofa? Clicken Sie einfach mal ein Türchen weiter. Im Menü.

Und wo Sie das eine oder andere sonst von mir Gekritzelte oder Gepixelte finden? Kucken Sie mal weiter rechts. Bei Links. Im Menü. Das sollte erst mal genügen.

Und nun…………lassen Sie uns ein paar neue Kapitel aufschlagen. Mit dem Blog und mit den Büchern, um die es geht.

Das sind nicht immer neue und frisch veröffentlichte Bücher, um die es auch gehen wird. Sondern auch viele andere, die nach wie vor lesenswert sind, manche vielleicht aktueller denn je. Und hie und da trenne ich mich (mit durchaus ambivalenten Gefühlen manchmal, aber dazu gelegentlich in Posts ein paar Worte über das Kaufen, Besitzen, Verschenken und Weiterverschenken von Büchern und welchen Preis sie haben —- und eigentlich auch haben sollten. EBooks hin oder her.) von einigen Büchern. Manchmal aus Platzgründen, manchmal, weil sie vielleicht einfach auch anderen Freude machen oder nützlich sein könnten. Sie finden dazu aktuelle Posts. Und in Kürze auch einen Menüpunkt mit Bildern der jeweiligen Bücher, die Sie aktuell kaufen könnten. Gern freue ich mich jederzeit über Anmerkungen, Kommentare und Mails von Ihnen. Und gern auch über Weiterempfehlung und Followers. Und wenn Sie Bücher von mir kaufen wollen, die sämtlich nur als Privatverkauf und aus meinem Privathaushalt erfolgen, geht das sehr gern auch persönlich und gegen Abholung, aber bitte nur nach vorheriger Absprache, ………damit Sie mich auch antreffen.

Ebenso freue ich mich – natürlich! – auch über Buchsendungen und Wünsche von Ihnen, Ihre oder die Bücher Ihrer Verlage zu rezensieren oder vorzustellen, quer durch alle Sparten.

Dazu nur eine wöööönzööög kleine Bitte – lassen Sie mich vorher (gern ganz unkompliziert per Mail) wissen, dass und was Sie mir zusenden wollen. Murnau ist ein Markt mit einen wönzögön Postamt, das eigentlich nicht einmal mehr eines ist. Sondern aus dem alten Postgebäude umgezogen ist und dabei zu einer Postfiliale in einem Lebensmittelmarkt geschrumpft wurde. Mit sehr netten Mitarbeiterinnen. Die ich gern sehe und treffe – aber jedem Postpaket hinterherzusausen, von dem man nicht weiss, von woher und womit und wie gross oder schwer es hierher kommt, ist selbst einmal quer durch Murnau mit rund 1 Stunde Fussgalopp verbunden.

Ich weiss, SIE kichern beim Kopfkino, wie ich bergerlauf, bergerlab durch Murnau sause…………aber für meine Fitness sorge ich doch lieber bei anderen Galoppläufen ………ins Moos oder um den See.

Blättern wir also ein wenig gemeinsam…………?

Tasse Tee dazu?

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Teatime © Liz Collet

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