Amazon – und eine Masche zur Durchsetzung von Konditionen ein Fall für das Kartellrecht?

 Blues © Liz Collet

Blues © Liz Collet

Das Problem ist seit längerem bekannt.

Monopolgleiche Stellung gibt die Marktmacht zum weitgehenden Diktat von Marktkonditionen im Handels- und Warenverkehr. Das gilt für Onlinehandel ebenso wie sonst.

Die Beststellerautorin Nele Neuhaus hat am Beispiel der Lieferfrist für ihre Bücher von 9-12 Tagen geschildert, dass diese nur erklärlich sind, wenn dahinter die Masche stecke, ihren (und andere Verlage) zur Anpassung von Vertragskonditionen zugunsten von Amazon und zulasten von Verlag und damit Autoren zwingen zu wollen. Der kurze Interviewbeitrag dazu hier.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels fordert schon länger, das deutsche Kartellrecht an die Gegebenheiten eines digitalen Marktes anzupassen. Die jüngsten Auseinandersetzungen um Amazons Verhalten gegenüber Verlagen zeigen einmal aufs Neue, dass sich auf dem Buchmarkt ein ungleicher Kampf abspielt, der kartellrechtliche Relavanz entfaltet und Handlungsbedarf auch durch den Gesetzgeber begründet.

Siehe ausserdem auch:

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