Judith W. Taschler – Die Deutschlehrerin {Eins zu Eins. Der Talk heute, 30.01.2015 – Bayern 2}

© Liz Collet

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Heute in „Eins zu Eins. Der Talk“ – Judith Taschler im Gespräch.

Zum Buch „Die Deutschlehrerin“
Mathildas große Liebe, Xaver, hat sie eines Tages einfach so verlassen, alle seine Sachen gepackt und ist grußlos verschwunden. Mathilda erleidet einen Nervenzusammenbruch. Es dauert lange, bis sie sich erholt, da die ungelöste Frage um Xavers Motive sie nicht loslassen.

Schliesslich scheint sie nach mehr als sechzehn Jahren einen neuen Platz im Leben gefunden zu haben als Deutschlehrerin in einer anderen Stadt. Beliebt bei ihren Schülern, einem Kreis von Freundinnen und einem neuen, eigenem Leben.

Da aber erscheint Xaver wieder auf der Bildfläche, der mittlerweile zum gefeierten Jugendbuchautor avanciert ist.
Die beiden rekapitulieren ihre Beziehung und deren Ende. Angelpunkt dabei werden die Geburt von Xavers Sohn nur wenige Monate nach der Trennung, dessen Entführung und der nicht geklärte Verbleib des Jungen.
Sie verlieren sich in deren Diskussionen in Vorstellungen, Ängsten und Fantasien, bis am Ende keiner mehr vom anderen weiß, ob er die Wahrheit sagt: Hat Mathilda Xavers Sohn entführt? Hat Xaver mehr mit dem Verschwinden seines Sohnes zu tun, als er zugibt?
Das Buch ist ein vielschichtiger Psychothriller, raffiniert, irritierend und bis zum letzten Moment fesselnd.

Das Buch können Sie direkt beim Verlag bestellen:

Judith W. Taschler – Die Deutschlehrerin
224 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-692-6
21,90 Euro inkl. MWSt. 4. Auflage

Zur Autorin:
Judith W. Taschler, 1970 in Linz geboren, im Mühlviertel aufgewachsen. Studium der Germanistik und Geschichte. Sie lebt mit ihrer Familie in Innsbruck, arbeitete als Lehrerin und ist freie Schriftstellerin.

„Liebe, Verrat und Tod. Es sind die großen Themen des Lebens, die Judith Taschler sprachlich virtuos in ein kleines Kammerspiel packt“, heißt es in der Begründung der Jury für die Zuerkennung des Friedrich-Glauser-Preises 2014.

Vielleicht versteht sich Judith Taschler auch deshalb auf diese großen Themen des Lebens, weil sie selbst intensiv und ungewöhnlich gelebt hat: Sie wächst – wie berichtet wird – auf bei Pflegeeltern, die selbst sechs Kinder haben und Bisons züchten – mit wenig Erfolg übrigens. Sie macht sich auf die Suche nach den leiblichen Eltern, Anlehnungen daran finden sich in „Sommer wie Winter“, ihrem Debütroman. Sie verliebt sich in einen Russen und verkauft mit ihm Autos an Matrosen aus der Ukraine und Russland.

Im Picus Verlag erschienen

  • 2011 ihr  Roman »Sommer wie Winter«,
  • 2013 der Bestseller »Die Deutschlehrerin«,
  • 2014 der Erzählband »Apanies Perlen«
  • und der Roman »Roman ohne U«.

Nach dem Buch „Die Deutschlehrerin“ ist inzwischen der Verlagswechsel der Autorin für ihr fünftes Buch bekannt gegeben worden, das bei Droemer, einem der großen Verlage Deutschlands (voraussichtlicher Erscheinungstermin März 2016) erscheinen soll.

In „Eins zu Eins. Der Talk“ erzählt Judith Taschler heute in Bayern 2 auch, warum es für österreichische Autoren so wichtig ist, in Deutschland bekannt zu werden. Denn erst wenn man in Deutschland ankommt, sagt sie, ist man über das Hobby hinaus.

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