Sternstunden……..mit winzigen Lichtfunken

Haben auch Sie Ihre Lieblingstassen? Ihre Lieblingsgegenstände, mit denen Sie es sich gemütlich machen, wenn Sie auf dem Sofa lesen oder auch im Bett? Die Tasse mit dem Tee oder Kaffee oder Kuscheldecken? Auch mir geht das so. Bestimmte Getränke mag ich aus der einen Tasse am liebsten, andere aus anderen; manche Tasse mag ich lieber abends oder morgens oder für Suppe und und und. So konnte ich natürlich nicht widerstehen, als sich die Gelegenheit bot, auch Tassen mit meinen Fotos zu gestalten.

Manche haben es vielleicht schon an anderer Stelle entdeckt, es gibt von meinen Fotos auch verschiedene Produkte, seit kurzem auch Tassen in verschiedenen Formen und sogar Travel Mugs.

Schon lange vor meiner Tätigkeit als Fotografin – zu Studentenzeiten – habe ich neben Büchern auch an manche Freundinnen gern Tee aus den Lieblingsteeläden verschenkt, mal zusammen mit hübschen Teedosen oder Tassen, die dann zugleich als Behälter für die Teesorten in Zellophantütchen und Schleife dienten, vielleicht auch mit Gebäck dazu oder stattdessen in den Tassen. Natürlich für solche Freundinnen, die Tee, Bücher und Süsses dazu liebten. Auch jede meiner Mitarbeiterinnen im Büro bekam als Willkommensgeschenk an ihrem neuen Arbeitsplatz eine eigene Tasse für Ihre Kaffee- oder Teepausen, ausgesucht danach, was zu der jeweiligen Mitarbeiterin in Stil und Farben der Tasse am besten passen und am meisten Freude machen könnte. Diese Tassen waren begehrt, vor allem, weil jede Mitarbeiterin gespannt war, was für eine sie vielleicht bekäme.

Tassen haben eine Heimeligkeit an und in sich. An kalten Tagen mit heissem Getränk ohnehin. In Auszeiten, wenn man sich nicht ganz wohl fühlt oder erst recht, wenn man sich eine kleine Wohlfühlzeit nimmt. Wem liegt nicht die Versuchung im Weg, sich von besonders schönen Urlaubsorten und als Souvenir von besonders schönen Stunden und an solche eine Tasse aus der Tesstube einer der Wattenmeerinseln mitzubringen, um daheim immer wieder mit einer Teestunden ein bisschen Urlaubsgefühl zurückzuholen?

Dass diese Tasse – auch deswegen – hier nicht fehlen darf, hat seinen Grund. Sie ist meine Lieblingstasse beim Lesen an Wintertagen, ich habe sie unterwegs bei mir auf meinen beruflichen Reisen (auch im Aktenkoffer ist IMMER genug Platz für eine Tasse und meinen Tauchsieder und eine kleine Dose mit Tee oder zwei Filtertüten, Kaffee und einem kleinen Handfilter) und beim Segeln.

Denn sie zeigt ein Foto von einer knapp 10 mm im Durchmesser grossen Glasmurmel, die ich im Sand auf einer Insel im Wattenmeer liegend fotografierte. Das ist ein paar Jahre her und geschah noch mit meiner ersten der digitalen Spiegelreflexkameras, mit der ich neben der eigentlichen beruflichen Tätigkeit seinerzeit eher unfreiwillig mit der Arbeit auch als Fotografin begann. Später sollte ein anderes Bild – ebenfalls an diesen Tagen aufgenommen – das Cover eines Krimis illustrieren, was einen weiteren Kreis zu Fotos und jener Insel und Büchern schliesst.

Wie eine §§-Zwirblerin unfreiwillig Fotografin wird, habe ich an anderer Stelle schon einmal ausgeplaudert. Nach wie vor liebe ich und fasziniert es mich, wieviele Gemeinsamkeiten Fotografie und §§-Zwirbelei besitzen, die ich dadurch entdeckte. Mehr aber noch, welche Magie in Winzigkeiten liegen kann, die das blosse Auge nie sähe, blickte es nicht durch eine Linse der Kamera. Und mehr noch – manche winzigen, magisch, wunderschönen Details entdeckte ich sogar erst, nachdem die Bilder gemacht waren – im Detailscreen der Kamera oder am Screen des Bildschirms.

Fra Millioni delli Granellini© Liz Collet

Fra Millioni delli Granellini© Liz Collet

Murmeln haben schon per se einen Zauber, keine gleicht einer anderen und ich finde immer neue wunderschöne Ansichten von Murmeln – Schussern, wie sie bei uns heissen – und vor allem beim Blick durch die Makro-Linse der Kamera. Nichts aber hätte mich erwarten oder auch nur erhoffen lassen, was dabei die Kamera einfing, als das Licht auf ein bestimmtes, winziges Sandkorn fiel, das zusammen mit ungezählten anderen an der Murmel haftete, die ich im Sand fotografierte. Nur eine winzige Drehung des Murmel vom Lichtschimmer weg oder mit der Kamera rechts oder links davon auf die Murmel gerichtet  und nie wäre jenes kleine Sandkorn im Lichtfunken und damit in das Auge des Betrachters gefallen. Nie bemerkt, nie gesehen worden.

Fra Millioni delli Granellini – das ist eines meiner „Immer-Und-Immer-Lieblingsbilder“ aus eben diesem Grund. Dass es auch auf einer meiner Lieblingsinseln entstand, en passant eines meiner beruflichen dortigen Termine am Rande eines meiner eigenen Vorträge, rundet die Liebe dazu noch ab.

Wenn es Ihnen gefällt, Sie können es in verschiedenen Prints und auch als Tassen, Taschen und romantische Kuschelbettwäsche bzw Kisten und Decke erwerben. Details dazu hier.

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Weitere Tassen hier und weitere Travel Mugs hier

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