Wie heisst das?

 Finger, Fingernagel, Nagelbett, Lunula, Nagelmond, Nagelspitze, Nagelplatte, Nagelhäutchen, Fingerendglied, Unguis, Körperteil, Handchirurgie, Daumen, Anatomie, Medizin, Gesundheit, Wissenschaft, Gesundheitswesen & Medizin, Beauty & Kosmetik, 30-45 Jahre, Frau, Weiblich, Erwachsene, Nur Erwachsene, Textfreiraum, Studioaufnahme, Personen, Hochformat, © Liz Collet,warme Farben

© Liz Collet

Wenn Sie neben anderen Bereichen der Fotografie auch solche für Recht, Medizin, Gesundheit und Wissen bieten, ist es auch wichtig, die erforderlichen keywords zu kennen und mit Bildern zu verknüpfen und Agenturen zur Verfügung stellen, mit denen Sie ggf. zusammenarbeiten. Immer eine gute Gelegenheit, eigenes Wissen zu ergänzen oder wieder in Erinnerung zu rufen, das man dafür benötigt.

Als Medizinrechtsanwältin hatte ich mehrere Mandate aus dem Fachgebiet der Handchirurgie zu bearbeiten, für die ich mich natürlich nicht nur mit den behandelnden und nachbehandelnden Ärzten und Kliniken einer Therapie über diese in Verbindung setzte und unterhielt und mir deren Fachwissen zunutze machen konnte. Sondern bereits zuvor und auch nach den Auskünften von diesen und zu beteiligender Sachverständiger und Gutachter selbst Fachwissen erarbeitete. Auch in anderen medizinischen Fachgebieten habe ich das stets so gehandhabt.

Das ersetzt keine medizinische Ausbildung.

Muss es aber auch nicht.

Für einen Anwalt ist wichtig zu wissen, wann er welche Fragen an Anspruchsgegner, deren etwaige Versicherungen und Zeugen stellen muss. Oder welche manchmal auch besser nicht. Und dazu muss man kein Medizinstudium abschliessen oder eine Arztapprobation besitzen. Sie erwarten auch nicht bessere Ergebnisse von einem Anwalt mit Schwerpunkt von Architekten- oder Baurecht, dass er in den dabei denkbaren anderen Branchen deren Ausbildungen durchlaufen und mit Prüfungen abgeschlossen hat. Denn entscheidend ist in erster Linie rechtliche Kompetenz ergänzt um die Fachbegriffe und Fachkunde, die es ermöglicht, Tatsachen und Beweismittel zu bewerten, die andere in Mandate und Verfahren einbringen.

Das ist bei der Fotografie nicht weniger nützlich. Nicht nur der im Bild mit dem Pfeil gekennzeichnete Part des Daumens oder jedes anderen Fingers hat einen Namen. Allein der im Bild zu sehende Teil des Fingers und der Hand hat (und allein von aussen betrachtet, ohne unter die Epidermis zu gehen) mehr als 10 Begriffe zu bieten, die seine Teile näher benennen. Könnten SIE diese aufzählen und zuordnen? Vermutlich eher nicht, wie der Grossteil der erwachsenen Bevölkerung auch. Ist das nicht erstaunlich, berücksichtigt man, dass es immerhin um IHREN eigenen Körper und Teile davon geht, die Sie täglich zigmal sehen und nutzen und erwarten, dass sie funktionieren? Möglicherweise sind Sie eher in der Lage Teile Ihres Smartphones oder anderer technischer Utensilien namentlich zu bezeichnen, als Ihren eigenen Körper?

Fangen wir mit dem Teil des Fingernagels an, der mit dem Pfeil markiert ist: Wie heisst er? (OHNE ihn zu googeln oder nachzuschlagen?!)

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